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Die E-Bilanz kommt – Worauf Unternehmen sich einstellen müssen (3)

Für die Übermittlung müssen Sie den amtlich vorgeschriebenen Datensatz nutzen. Dabei sind die Unternehmen der Übersicht halber in verschiedene Taxonomien unterteilt. Damit geht die Steuerverwaltung auf die unterschiedlichen Anforderungen bei beispielsweise Banken und Versicherungen oder in Krankenhäusern und Verkehrsunternehmen ein.

Als Taxonomie wird dabei ein gegliedertes hierarchisches Datenschema zur Übermittlung bezeichnet. Sie dient sowohl als Vorlage für Ihren individuellen Abschluss und kann von den meisten Steuerprogrammen verarbeitet werden.

Auch für unterschiedliche Bilanzierungsstandards (beispielsweise HGB, US-GAAP, IFRS) gibt es jeweils spezifische Taxonomien.


Mehraufwand für Unternehmen prognostiziert
Eine Taxonomie umfasst ein Modul mit Stammdaten und eines für den Jahresabschluss. Die Gliederungstiefe für Bilanz und GuV bestimmt sich durch die Felder, die zwingend auszufüllen sind.

Auf die Unternehmen kommt dabei laut der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) Mehrarbeit zu. "Die Detaillierung der zu übermittelnden Informationen ist nach dem derzeitigen Stand der Dinge voraussichtlich größer als bei der bisher üblichen Papierform", sagt Stefan Kaufmann, Partner und Steuer-Experte bei PwC.

Sie finden alle für Ihre Branche benötigten Datensätze - sowohl als Excel-Tabellen als auch im für die E-Bilanz nötigen XBRL-Format auf den Seiten von Elster.

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